Wie testen Sie Ihre Website auf Barrierefreiheit?
Kurzantwort: Beginnen Sie mit einem automatischen Scan, prüfen Sie anschließend Tastaturbedienung, Fokus, Zoom und Formulare manuell und lassen Sie für eine belastbare Konformitätsaussage repräsentative Seitentypen fachlich prüfen. Ein fehlerfreier Tool-Report allein beweist keine barrierefreie Website.
Auf einen Blick:
- Automatische Tools schlagen nur bei rund einem Drittel der WCAG-Erfolgskriterien überhaupt an, finden aber gut die Hälfte aller Befunde. Gut für den ersten Überblick, allein aber nicht ausreichend für BFSG-Konformität.
- Bester Einstieg: WAVE oder Lighthouse – kostenlos, in 5 Minuten eingerichtet. Zeigt die offensichtlichsten Barrieren sofort.
- Für BFSG-Konformität brauchen Sie mindestens eine manuelle Expertprüfung. Die Marktüberwachung prüft nach Anlage 1 zum BFSG auch Bedienabläufe und Hilfstechnologien, und das deckt kein Scan ab.
- Kostenspanne: Vom kostenlosen Selbstcheck bis zu einem BIK BITV-Test, der nach den Richtpreisen der BIK ab etwa 1.500 € kostet, bei komplexen Angeboten 3.400–8.700 €.
- Overlay-Tools (AccessiBe, UserWay) sind weder Test-Tools noch Compliance-Lösungen.
Schnellster Einstieg: Sie können Ihre Seite direkt hier prüfen lassen: unser kostenloser KI-Check scannt Desktop und Mobile (Pa11y + Lighthouse), liest die Screenshots mit KI aus und schickt Ihnen einen verständlichen deutschen Report mit BFSG-Bezug. Dauer rund 2 Minuten, ohne Anmeldung.
Was finden automatische Tools – und was nicht?
Automatische Scanner erkennen zuverlässig fehlende Alt-Attribute, unzureichende Farbkontraste, fehlende Formular-Labels und Fehler in der Überschriften-Hierarchie. Diese Probleme machen einen großen Teil der realen Barrieren aus. Laut einer Studie des Tool-Herstellers Deque (2021, über 2.000 Erst-Audits, 13.000+ Seiten, knapp 300.000 Befunde) fanden die automatischen Tests des axe-Pakets im Schnitt 57 % aller Befunde. Die Zahl stammt vom Anbieter selbst und gilt für dessen Werkzeug.
Wie verbreitet automatisiert erkennbare Barrieren im E-Commerce weiterhin sind, zeigt der BFSG-Index 2026: Auf 183 von 184 technisch erfolgreich untersuchten Startseiten wurde mindestens ein bestätigter Fehler gegen WCAG 2.1 AA gefunden. Die Untersuchung ersetzt keinen manuellen Audit, liefert aber einen aktuellen Einblick in wiederkehrende technische Fehler.
Was kein automatisches Tool findet: Ob ein Alt-Text tatsächlich das Bild beschreibt. Ob sich ein Nutzer mit der Tastatur in einem Widget verfängt (Keyboard-Trap). Ob die Lesereihenfolge für Screenreader logisch ist. Ob Texte verständlich formuliert sind. Diese Prüfungen erfordern menschliches Urteilsvermögen.
In der Praxis bedeutet das: Gezählt nach Kriterien sieht es anders aus als nach Befunden. In derselben Deque-Studie schlugen automatische Tests nur bei 16 von 50 Erfolgskriterien der WCAG 2.1 AA überhaupt an, also bei rund einem Drittel. Die übrigen Kriterien lassen sich nur manuell prüfen, und auch bei den 16 bleibt ein Teil Handarbeit, etwa ob ein vorhandener Alt-Text das Bild beschreibt. Die MLBF ist seit September 2025 tätig und prüft seit Ende Januar 2026 zusätzlich nach beschlossenen Marktüberwachungsstrategien. Automatisierte Vorprüfungen nutzt sie laut ihrer Strategie, um webbasierte Dienste in der Breite zu erfassen und Prüfungen zu priorisieren. Wie geprüft wird, legt Anlage 1 zum BFSG fest: alle Verfahrensschritte eines üblichen Nutzers, die Interaktion mit Formularen, Fehlermeldungen und das Verhalten mit Hilfstechnologien. Genau diesen Teil deckt kein automatisches Tool ab. Bei Verstößen drohen Bußgelder bis 100.000 €.
Schnellcheck für Einsteiger: Kostenlose Browser-Tools
WAVE (Web Accessibility Evaluation Tool)
WAVE ist der beste Einstieg für Nicht-Techniker. Die kostenlose Browser-Extension (Chrome, Firefox, Edge) legt farbige Icons direkt über Ihre Website: Rot für Fehler, Gelb für Warnungen, Grün für korrekte Elemente. Sie sehen sofort, wo Probleme liegen – ohne Code lesen zu müssen.
WAVE prüft gegen WCAG 2.2 und zeigt Kontrastfehler, fehlende Alt-Texte, leere Links und Strukturprobleme. Für eine Ersteinschätzung reichen 5 Minuten pro Seite.
Lighthouse (Chrome DevTools)
Lighthouse ist in Chrome eingebaut – kein Download nötig. Öffnen Sie die DevTools (F12), wählen Sie den Reiter „Lighthouse” und starten Sie einen Accessibility-Audit. Sie erhalten einen Score von 0 bis 100 und eine Liste konkreter Probleme mit Links zu Erklärungen.
Wichtig: Ein Lighthouse-Score von 100 bedeutet nicht, dass Ihre Website barrierefrei ist. Lighthouse nutzt die axe-core-Engine und prüft nur die automatisch testbaren Kriterien. Der Score zeigt, dass keine automatisch erkennbaren Fehler vorliegen – nicht mehr.
Wenn Sie schnell die größten Barrieren finden wollen: Starten Sie WAVE und arbeiten Sie die roten Fehler-Icons durch.
Wenn Sie Entwickler sind und Barrierefreiheit in Ihren Workflow einbauen wollen: Nutzen Sie Lighthouse in den DevTools plus Pa11y in Ihrer CI/CD-Pipeline.
Wenn Sie keine Entwicklerin sind: Lighthouse-Ergebnisse sind technisch; viele Befunde verstehen ohne Vorkenntnisse niemand. Wenn Sie eine deutsche Auswertung ohne Fachbegriffe wollen, mit konkreten Handlungsempfehlungen sortiert nach BFSG-Relevanz, nutzen Sie unseren kostenlosen KI-Check. Er kombiniert Pa11y und Lighthouse, scannt Desktop und Mobile und lässt eine KI die Screenshots auswerten. Ergebnis per E-Mail plus öffentliche Report-Seite zum Teilen.
Tools für Entwickler und technische Teams
Pa11y (Open Source CLI)
Pa11y ist ein kostenloses Open-Source-Tool für die Kommandozeile. Der größte Vorteil: CI/CD-Integration. Pa11y prüft bei jedem Deploy automatisch auf Barrierefreiheits-Regressionen. Wenn jemand einen Alt-Text entfernt oder ein Formular-Label vergisst, schlägt der Build fehl.
Pa11y unterstützt sowohl HTML CodeSniffer als auch axe-core als Test-Engine. Für Teams, die Barrierefreiheit systematisch absichern wollen, ist es unverzichtbar.
ARC Toolkit (Chrome Extension)
Die ARC Toolkit von TPGi ist eine kostenlose Chrome-Extension mit einem besonderen Feature: Sie visualisiert die Tab-Reihenfolge Ihrer Seite. Sie sehen auf einen Blick, ob Tastaturnutzer eine logische Navigationsreihenfolge vorfinden. Dazu gruppiert ARC Probleme nach Thema und WCAG-Level.
axe DevTools Pro
axe DevTools Pro (kostenpflichtig, Preis nicht öffentlich ausgewiesen, Testversion verfügbar) schließt die Lücke zwischen automatischen Scans und manuellem Testing. Die „Intelligent Guided Tests” führen Sie Schritt für Schritt durch Prüfungen, die ein Algorithmus allein nicht bewältigt – zum Beispiel Keyboard-Navigation durch komplexe Widgets oder die Qualität von Alt-Texten.
Professionelle Audits: Wann lohnt sich der Experte?
Wenn Sie BFSG-pflichtig sind und Rechtssicherheit brauchen, kommen Sie an einem professionellen Audit nicht vorbei. Nur ein manueller Test mit assistiven Technologien (Screenreader, Tastaturnavigation, Sprachsteuerung) deckt alle WCAG-Kriterien ab.
Wenn Sie einen Online-Shop betreiben, ist das besonders relevant: Automatische Tests erfassen nur einen Teil der Kaufstrecke und erlauben allein keine Aussage über die vollständige Konformität. Ein Audit zeigt Ihnen, wo Sie tatsächlich stehen.
BITV-Test: Der deutsche Standard
Wie eine Prüfung methodisch aufgebaut sein sollte, beschreibt WCAG-EM, die Evaluierungsmethodik des W3C.
Der BITV-Test ist das etablierte deutsche Prüfverfahren. Zertifizierte Prüfstellen im BIK-Prüfverbund testen Ihre Website anhand von 98 Prüfschritten – davon 60 für WCAG 2.1 AA und 38 weitere Anforderungen aus den Kapiteln 5, 6, 7, 11 und 12 der EN 301 549. Ergebnisse, die für eine Veröffentlichung geeignet sind, erscheinen in der Ergebnisliste auf bitvtest.de; dafür muss unter anderem die Prüfstelle die Seitenauswahl treffen.
Kosten: Die BIK nennt indikative Seitenpreise von 420 € (einfache Seite) bis 840 € (komplexe Seite) plus einen Sockelbetrag von zum Beispiel 250 €. Geprüft werden mindestens drei Seiten, bei komplexen Angeboten 5 bis 10 oder mehr. Rechnerisch ergibt das etwa 1.500 € für ein kleines, einheitliches Angebot und 3.400–8.700 € für ein komplexes; das Rechenbeispiel der BIK kommt mit sieben Seiten auf 4.450 €. Webanwendungen werden nach Aufwand kalkuliert, und Prüfstellen dürfen von den Richtpreisen abweichen. Für eine Barrierefreiheitserklärung liefert der BITV-Test die belastbarste Grundlage.
Was kostet ein Audit?
| Audit-Typ | Preisspanne | Was Sie bekommen |
|---|---|---|
| Kurzanalyse / Quick-Scan | 490–1.200 € | Automatisierter Scan + manuelle Stichprobe der kritischsten Seiten |
| Vollständiges WCAG-Audit | 1.500–8.000 € | Manuelle Prüfung aller Templates gegen WCAG 2.1 AA |
| BIK BITV-Test | ca. 1.500–8.700 € | 98 Prüfschritte, Veröffentlichung auf bitvtest.de möglich |
Detaillierte Kostenaufstellung und Spartipps finden Sie in unserem Kostenratgeber. Informationen zu Fördermöglichkeiten im Förderungsratgeber. Ob WCAG-Audit, BITV-Test oder schon die Umsetzung passt, klärt der Leistungs-Ratgeber in drei Fragen.
Tool-Vergleich im Überblick
| Tool | Typ | Kosten | Am besten für |
|---|---|---|---|
| barrierefreie-agenturen.de Check | Web-Tool (KI-Auswertung) | Kostenlos | Deutscher Schnellcheck mit BFSG-Bezug, ohne Installation |
| WAVE | Browser-Extension | Kostenlos | Schnellcheck, Einsteiger |
| Lighthouse | Chrome DevTools | Kostenlos | Entwickler, Performance-Check |
| Pa11y | CLI / CI/CD | Kostenlos | Automatisierte Pipeline-Tests |
| ARC Toolkit | Chrome-Extension | Kostenlos | Tab-Reihenfolge, Strukturanalyse |
| axe DevTools Pro | Extension + Plattform | Kostenpflichtig, auf Anfrage | Angeleitete manuelle Tests |
| Eye-Able Audit | Plattform | Auf Anfrage | BFSG-fokussiert, deutschsprachig |
| BITV-Test | Manuelles Audit | ca. 1.500–8.700 € | Standardisiertes Verfahren, Prüfzeichen bei Veröffentlichung |
Kein Tool allein reicht aus. Die effektivste Strategie kombiniert einen automatischen Scan (WAVE oder Lighthouse) mit manuellen Checks und – bei BFSG-Pflicht – einem professionellen Audit.
Warum Overlay-Tools keine Lösung sind
Tools wie AccessiBe, UserWay oder ähnliche Overlay-Widgets versprechen Barrierefreiheit per JavaScript-Snippet. Diese Versprechen sind irreführend.
Overlays legen eine Korrekturschicht über die Website, reparieren aber den Code nicht. Fehlende Alt-Texte, nicht-navigierbare Formulare und kaputte Seitenstruktur bleiben bestehen. Die Überwachungsstellen des Bundes und der Länder halten fest, dass ein Overlay eine nicht barrierefreie Website nicht barrierefrei macht. Ihre Einschätzung gilt öffentlichen Stellen, eine eigene Aussage der MLBF zum BFSG gibt es nicht. Einordnung unter Overlay-Tools.
Overlays sind auch keine Test-Tools. Sie zeigen nicht, welche Barrieren Ihre Website hat – sie versuchen, Symptome zu überdecken. Für eine fundierte Einordnung lesen Sie unseren WordPress-Leitfaden, der das Thema ausführlich behandelt.
Selbst testen: 5-Minuten-Check ohne Tools
Bevor Sie ein Tool installieren, können Sie fünf manuelle Checks in wenigen Minuten durchführen:
- Tab-Test: Drücken Sie Tab und navigieren Sie durch Ihre Website nur mit der Tastatur. Erreichen Sie jeden Link, jedes Formularfeld, jeden Button? Ist der Fokus immer sichtbar?
- Zoom-Test: Vergrößern Sie auf 200 % (Strg/Cmd + Plus). Bricht das Layout? Verschwindet Text hinter anderen Elementen?
- Bilder-Test: Deaktivieren Sie Bilder im Browser. Haben alle Bilder beschreibende Alternativtexte, die den Inhalt vermitteln?
- Kontrast-Check: Können Sie alle Texte problemlos lesen – auch graue Schrift auf hellem Hintergrund? Mindestanforderung: 4,5:1 für normalen Text.
- Vorlese-Test: Lesen Sie die Überschriften Ihrer Seite der Reihe nach vor. Ergibt die Struktur auch ohne den umgebenden Text Sinn?
Wenn einer dieser Tests Probleme zeigt, haben Sie konkreten Handlungsbedarf. Nutzen Sie dann WAVE oder Lighthouse für eine systematische Analyse.
Schneller geht es mit unserem KI-Check: Wenn Sie nicht selbst durchklicken wollen, lassen Sie unsere kostenlose Analyse das übernehmen. Sie bekommen denselben 5-Punkte-Check plus Lighthouse-Scores plus deutsche Auswertung in einem Report. Ohne Tool-Installation, ohne DevTools, ohne Vorkenntnisse.
Häufige Fragen
Gibt es einen kostenlosen Online-Test für meine Website?
Ja. Unser kostenloser KI-Check kombiniert die Pa11y- und Lighthouse-Engines mit einer Vision-basierten KI-Auswertung. Sie geben Ihre URL und E-Mail-Adresse ein, der Scan analysiert Desktop und Mobile inklusive Screenshot-Analyse. Sie erhalten einen deutschen Report ohne Fachbegriffe (mit konkreten Handlungsempfehlungen und BFSG-Bezug) per E-Mail plus öffentliche Ergebnisseite. Dauer: rund 2 Minuten. Datenschutzkonform, ohne Newsletter-Zwang.
Wie kann ich meine Website auf Barrierefreiheit testen?
Starten Sie mit einem kostenlosen Tool wie WAVE oder Lighthouse. Diese zeigen in wenigen Minuten die häufigsten Barrieren. Ergänzen Sie das mit dem manuellen 5-Minuten-Check (Tab-Navigation, Zoom, Kontrast). Für BFSG-Konformität brauchen Sie zusätzlich eine manuelle Prüfung durch Experten.
Reicht ein automatischer Test für die Barrierefreiheit aus?
Nein. Automatische Tests schlagen nur bei rund einem Drittel der Erfolgskriterien der WCAG 2.1 AA überhaupt an (16 von 50 laut einer Deque-Studie von 2021). Aspekte wie Alt-Text-Qualität, Keyboard-Navigation in komplexen Widgets und Verständlichkeit können nur Menschen beurteilen. Auch die Marktüberwachung prüft nach Anlage 1 zum BFSG ganze Bedienabläufe und das Verhalten mit Hilfstechnologien, nicht nur das, was ein Scanner findet.
Was kostet ein professionelles Barrierefreiheits-Audit?
Eine Kurzanalyse beginnt ab 490 €, ein vollständiges WCAG-Audit liegt bei 1.500–8.000 €. Ein BIK BITV-Test kostet nach den Richtpreisen der BIK ab etwa 1.500 € für drei einfache Seiten, bei komplexen Angeboten 3.400–8.700 €. Alle Details und Fördermöglichkeiten finden Sie in unseren Ratgebern zu Kosten und Förderung.
Was ist der Unterschied zwischen WCAG, BITV und EN 301 549?
WCAG 2.1 ist der internationale Standard für Web-Barrierefreiheit (vom W3C). EN 301 549 ist die europäische Norm, die auf WCAG 2.1 AA verweist. BITV 2.0 ist die deutsche Umsetzung für öffentliche Stellen. Das BFSG referenziert EN 301 549 – in der Praxis bedeutet das: WCAG 2.1 Level AA ist der Maßstab. Wer wann unter welches Regelwerk fällt, steht im Vergleich BITV oder BFSG.
Welche Tools gibt es, um Barrierefreiheit zu prüfen?
Kostenlose Tools: WAVE (Browser-Extension), Lighthouse (Chrome DevTools), Pa11y (CLI für Entwickler), ARC Toolkit (Chrome-Extension). Für angeleitetes Testing: axe DevTools Pro (kostenpflichtig). Für den deutschen Markt: Eye-Able Audit (Preis auf Anfrage). Für eine standardisierte Prüfung: der BITV-Test im BIK-Prüfverbund (nach den Richtpreisen der BIK ab etwa 1.500 €).
Quellen und Stand
Stand: 25. September 2026. Primärquellen zu den beschriebenen Prüfwerkzeugen und Verfahren:
- WAVE: Funktionsweise und Grenzen: WAVE weist darauf hin, dass nur Menschen die tatsächliche Barrierefreiheit abschließend beurteilen können.
- Chrome for Developers: Lighthouse: offizielle Dokumentation zu Accessibility-, Performance- und SEO-Audits.
- Pa11y: offizielle Projektdokumentation: Kommandozeilen- und Node.js-Nutzung sowie unterstützte WCAG-Prüfprofile.
- BIK: Beschreibung des Prüfverfahrens: Seitenauswahl, Prüfschritte, Qualitätssicherung und Voraussetzungen für einen BIK BITV-Test.
- W3C: Web Content Accessibility Guidelines 2.2: normative Prüfkriterien.
- Deque: Automated Accessibility Testing Coverage: Studie von 2021, 57,38 % der Befunde automatisiert gefunden, automatische Befunde bei 16 von 50 Erfolgskriterien der WCAG 2.1 AA. Herstellerstudie. Abgerufen am 25.09.2026.
- BFSG Anlage 1: Überwachung von Dienstleistungen: Überwachungsmethode und Stichprobe der Marktüberwachung für Webseiten und mobile Anwendungen.
- MLBF: Marktüberwachungsstrategien: Strategie für Dienstleistungen, Stand 08.01.2026, Abschnitt Marktdurchdringung zu automatisierten Vorprüfungen. Abgerufen am 25.09.2026.
- BIK: BITV- / WCAG-Test (Web), Kosten und Seitenauswahl: indikative Seitenpreise 420 €, 630 € und 840 € je Komplexitätsstufe, Stufe IV nach Aufwand, zuzüglich Sockelbetrag. Abgerufen am 25.09.2026.
- BIK: Häufige Fragen: Rechenbeispiel mit sieben Seiten, 4.200 € zuzüglich 250 € Sockelbetrag. Abgerufen am 25.09.2026.
- BIK: Prüfschritte BITV-Test / EN 301 549 (Web): 98 Prüfschritte, davon 60 zu Kapitel 9 (WCAG 2.1) und 38 zu den Kapiteln 5, 6, 7, 11 und 12. Abgerufen am 25.09.2026.
- BFSG § 37: Bußgeldvorschriften: Geldbuße bis 100.000 € unter anderem, wenn eine Dienstleistung entgegen § 14 Abs. 1 angeboten oder erbracht wird. Abgerufen am 25.09.2026.
- Deque: Axe DevTools Pricing: nennt für die Pro-Version keinen Preis, nur Testversion und Vertrieb. Abgerufen am 25.09.2026.